Die BLS eröffnet den Rosshäuserntunnel

Mit einem Fest für die Bevölkerung und mit prominenten Gastrednern hat die BLS Ende August den neuen Rosshäuserntunnel auf der Strecke Bern–Neuchâtel eröffnet. Die Bauzeit betrug sechs Jahre. Die Investitionen für das zwei Kilometer lange Bauwerk beliefen sich auf rund 265 Mio. Franken. Nach sechs Jahren Bauzeit konnte die BLS ihr grösstes Bauwerk der letzten Jahre eröffnen. Der zwei Kilometer lange Rosshäuserntunnel auf der Strecke Bern–Neuchâtel ersetzt eine einspurige und kurvenreiche Strecke mitsamt sanierungsbedürftigem Tunnel aus dem Jahr 1901. Die kürzere Streckenführung und die Doppelspur erleichtern den Bahnbetrieb für die BLS erheblich. «Die Reisenden zwischen Bern, Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds werden dies vor allem durch eine höhere Pünktlichkeit und weniger Störungen bemerken», freut sich Verwaltungsratspräsident Rudolf Stämpfli. Bis 2020 führt die BLS Rekultivierungs- und Renaturierungsarbeiten durch. So wird das Gebiet der Kiesentnahmestelle durch mehrere tausend Bäume aufgeforstet. Die alte Bahnstrecke wird komplett zurückgebaut. Der Tunnel aus dem Jahr 1901 bleibt jedoch als Zeitzeuge erhalten.

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