Weltweite Erfolgsstory

Die neue Produktionshalle am Hauptsitz in Neunkirchen-Seelscheid wurde im November 2020 fertiggestellt. (Bild: HOMA Pumpenfabrik GmbH)

Vor 75 Jahren eröffnete der Elektromaschinenbauer Hans Hoffmann sen. kurz nach seiner Ausbildung im Rhein-Sieg-Kreis, in der Nähe von Köln, eine Reparaturwerkstatt für Elektromotoren. Damals rechnete er wohl kaum damit, dass der kleine Handwerksbetrieb innerhalb von drei Generationen zu einem internationalen Industrieunternehmen heranwachsen würde. Noch immer befindet sich die HOMA Pumpenfabrik GmbH, deren Name sich aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens Hoffmann und dem Begriff „Maschinenbau“ zusammensetzt, in Familienhand. Dabei zählt der Betrieb nicht nur in Deutschland sowie Europa zu den wichtigsten Unternehmen in den Bereichen Abwasser- und Gebäudetechnik, sondern realisiert auch weltweit Projekte in über 100 Ländern – von den USA bis nach Singapur. Zum Jubiläumsjahr lässt der deutsche Pumpenspezialist eine engagierte Firmengeschichte Revue passieren und blickt zukünftigen Herausforderungen entgegen.

1950 traf Hans Hoffmann sen. eine wegweisende Entscheidung: „Mit der Spezialisierung auf die Entwicklung und Herstellung von Tauchmotorpumpen stellte er die Weichen für die bis heute aktiv vorangetriebene Internationalisierung“, erzählt Hans Joachim Rabe, technischer Geschäftsführer von HOMA. Denn bereits 1960 begann das Familienunternehmen, seine vertrieblichen Aktivitäten über die nationalen Grenzen hinaus auszubauen – rasch folgten weitere Schritte. Erst im Jubiläumsjahr 2021 eröffnete der Pumpenspezialist in diesem Zuge auch eine neue Niederlassung in Malaysia, um auch auf dem asiatischen Markt eine grössere Kundennähe und kürzere Lieferzeiten garantieren zu können.

Das Erbe von HOMA – mehr als nur Tradition
In den 70er Jahren begann HOMA, neben den bereits etablierten Vertriebspartnerschaften in ganz Europa auch eigene Niederlassungen zunächst in Irland, den Niederlanden und Frankreich zu gründen. Die zunehmende Internationalisierung erlebte ihren ersten Höhepunkt schliesslich 1981 mit einer gross angelegten Expansion durch einen Kooperationspartner in den USA. Heute ist HOMA eines von nur noch wenigen Familienunternehmen im weltweiten Markt für Entwässerungs- und Abwassertechnik.

Wie in vielen anderen Branchen werden auch in der Pumpentechnik zunehmend geschlossene Systeme in den Markt eingeführt. „Das bedeutet, dass nahezu alle Anlagenteile von bestimmten Herstellern bezogen werden müssen, damit das Gesamtsystem funktioniert. Solche Konzepte, welche die individuellen Erweiterungsmöglichkeiten bewusst einschränken, werden auch als geschlossene Plattformen bezeichnet. „Wir legen dagegen grossen Wert darauf, dass unsere Produkte auch weiterhin mit Produkten und Komponenten anderer Hersteller kombinierbar sind“, so Hans Joachim Rabe. Daher arbeitet HOMA stets mit offenen Schnittstellen und massgeschneiderten Lösungen, die dem Anlagenbetreiber auch in Zukunft freie Hand in der Produkt- sowie Zubehörauswahl lassen und jederzeit ein individuelles Aufrüsten oder Erweitern des Systems ermöglichen.

www.homa-pumpen.de